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REVOLOOP FAQ

In unseren FAQs findest Du Antworten zu häufig gestellten Fragen zu unseren Produkten, dem Material, der Anwendung und allgemeinen Themen wie Versand, Zahlung oder Lieferung.
Deine Frage wird in unserem FAQ noch nicht beantwortet? Dann kontaktiere bitte unseren Kundenservice über das Kontaktformular - wir freuen uns darauf dir weiterzuhelfen!

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TPU Plus GmbH
Eilendorfer Str. 215
52078 Aachen

Tel:  +49 241 412 519 81

E-Mail: info@tpu-plus.de 

Allgemeine Fragen

Welcher Reifendruck der Richtige ist, entscheidet natürlich jeder Fahrer selbst. Da sich das thermoplastische Polyurethan materialbedingt etwas anders verhält als ein klassischer Butylkautschuk, empfehlen wir, den Reifendruck um etwa 0,1-0,3 bar gegenüber dem gewohnten Druck abzusenken. Insbesondere bei MTBs erzeugt das viel Grip und ein harmonisches Abrollen des Reifens.

Der maximal zulässige Druck für REVOLOOP Fahrradschläuche richtet sich nicht nach dem Schlauch selber, sondern nach dem aufgezogenen Mantel. Der auf dem Mantel angegebene Druck sollte weder über- noch unterschritten werden, um Schäden zu vermeiden.

WICHTIG: Befüllt euren REVOLOOP Schlauch bitte außerhalb des Mantels niemals mit einem Druck über 0,5 bar. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass sich die REVOLOOPs lokal stark überdehnen oder sogar platzen. Beide Scenarien führen dazu, dass der Schlauch anschließend unbrauchbar ist, da die Überdehnung des Schlauches sich nicht wieder zurückverformt und der Schlauch somit nicht mehr zu montieren ist. Daher: REVOLOOP Schläuche grundsätzlich nur im fertig montierten Zustand mit einem Druck über 0,5 bar beaufschlagen.

REVOLOOP.fat: Bitte den REVOLOOP.fat außerhalb des Mantels nicht kreisrund aufpumpen, da dies auch zur Überdehnung führen kann. Außerdem sollte der REVOLOOP.fat außerhalb des Mantels nicht über 0,2 bar "angepumpt" werden.

Ja, bei den REVOLOOPs sind die Ventileinsätze eingeschraubt und können bei Bedarf ausgebaut oder auch nachgezogen werden, falls an dieser Stelle eine Undichtigkeit auftreten sollte.

Wir empfehlen die Verwendung von Scheibenbremsen, da das Material thermisch etwas weniger belastbar ist als ein klassicher Butylschlauch. Eine Zulassung für Felgenbremsen ist daher von uns nicht gegeben. Sollte es in extremen Bremssituationen zu einer thermischen Überbelastung des Materials kommen, entweicht die Luft jedoch nicht schlagartig mit einem Knall aus dem Schlauch.

Dichtmilch erzielt keinen abdichtenden Effekt bei REVOLOOPs, wie man ihn von Butyl her kennt. Jedoch können REVOLOOP Fahrradschläuche problemlos in Mänteln mit Dichtmilch eingesetzt werden (z.B. als Ersatzschlauch bei einer Panne), da alle bisher von uns getesteten Dichtmilchsorten den TPU Werkstoff der REVOLOOPs nicht angreift oder beschädigt.

Ja, REVOLOOP Fahrradschläuche können mit Hilfe von CO2 Kartuschen befüllt werden.

Ja, REVOLOOPs können mit unserem Flickzeug problemlos geflickt werden. Wichtig ist, dass der Bereich um das Loch im Schlauch zuvor mit einem der mitgelieferten Alkoholtücher penibel gereinigt wird. Anschließend den Flicken auf die defekte Stelle anpressen, kurz warten und den Schlauch wieder installieren. Der geflickte REVOLOOP Schlauch kann direkt im Anschluss mit dem Gewünschten Luftdruck beaufschlagt werden. Klassische Flickensets zum Flicken von Butylschläuchen können auf TPU Produkten nicht zur Anwendung kommen.

REVOLOOP Fahrradschläuche gibt es für Reifenbreiten von 23 mm (Rennrad) bis 125 mm (Fatbike). Lediglich für Plus-Bereifung (2,6“-3“) haben wir derzeit noch keinen passenden Schlauch am Markt. Wir arbeiten aber daran.

Die Produkte

Mittlerweile gibt es unsere REVOLOOPs in fast allen gängigen Reifen Größen und Dimensionen. Sollte dir auffallen, dass wir eine wichtige Größe vergessen haben, sind wir dir für einen Hinweis sehr dankbar.

Wir bieten unsere REVOLOOP Schläuche in Ventillängen von 40 mm, 60 mm, 80 mm und in Kürze auch in 100 mm an.

Nein. Ein TPU Schlauch ist generell etwas weniger elastisch als ein klassicher Butylschlauch. Insbesondere dehnt sich TPU nach dem Aufpumpen im Reifen nicht wieder vollständig in seine alte Form zurück sondern er behält eine gewisse plastische Dehnung bei. Aus diesem Grund sollte ein einbal verbauter TPU Schlauch anschließend nicht in einen KLEINEREN Reifen/ Mantel verbaut werden. Die Montage in denselben Reifen oder ein größeres Derivat einzubauen ist hingegen kein Problem.

Nein. Talkum ist bei der Montage von TPU Schläuchen nicht notwendig.

Ja. REVOLOOP Ventile sind ein Spritzgussbauteil mit innenliegendem Gewinde aus hochfestem TPU. Somit kann sowohl der Ventilkern demontiert (herausgeschraubt) werden und auch eine Ventilverlängerung verbaut werden.

Das Material

Ein ganz klares JA. Wir nutzen für unsere Produktion ausschließlich thermoplastische Polyutrethane aus deutscher Herstellung der höchsten Qualitätsstufen. Und das hat den einfachen Grund, das alternative Kunststoffe nicht die Leistungsfähigkeit in Punkto mechanische Festigkeit bei gleichzeitig höchster Flexibilität aufweisen. TPU-Materialien sind aufwändig in der Verarbeitung aber das Ergebnis rechtfertigt alle Male den Aufwand. Und daher werden wir auch zukünftig ausschließlich TPUs höchster Werkstoffklassen verarbeiten. 

Mit der Coextrusion haben wir die Möglichkeit, unterschiedliche TPU Werkstoff in mehrlagigen Schlauchprodukten miteinander zu kombinieren. Trotz einer sehr geringen Wandstärke von lediglich 150 Mikrometern bis ca. 300 Mikrometern (je nach Schlauchart und -variante) bestehen alle unsere Schläuche aus bis zu sieben Materiallagen. Dabei kombinieren wir sehr softe Materialsorten für einen geringen Rollwiderstand mit sehr zähen Varianten für eine hohe Durchstichfestigkeit. Die Multilayertechnologie ist dabei noch lange nicht ausgereizt und bietet großes Potenzial für zukünftige Entwicklungen.

Wenn der weiße/ opake Schlauch für eine zeitlang im Mantel verbaut war und anschließend wieder demontiert wird, kann man erkennen, wie dieser sich leicht bräunlich verfärbt hat. Diese Färbung resultiert aus einer Diffusion von Russpartikeln aus dem Gummi des Reifens in die äußere Schicht des REVOLOOP Schlauchs. Dieser Farbübergang ändert aber nichts an den technischen Eigenschaften des REVOLOOP und ist ausschließlich eine optische Veränderung. Das Produkt kann ohne Einschränkungen weiterhin eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit

Der Werkstoff TPU hat die schöne Eigenschaft, dass er nicht nur einmalig verwendet werden kann (wie z.B. viele andere Kunststoffsorten), sondern mehrmals aufgeschmolzen und wiederverwendet werden kann. Somit haben wir die Möglichkeit, am Ende der Lebensdauer eines Produktes oder auch im Falle eines nicht reparablen Defektes diese Produkt wiederzuverwerten. Von Seiten REVOLOOP entwickeln wir hierzu grade eine digitale Plattform, die es uns ermöglicht, alle von uns in den Wirtschaftskreislauf eingebrachten Produkte im End-of-Life Szenario wieder zurückzuholen und in eine zweite oder auch dritte Verwertung zu bringen.

Darüber hinaus ist alleine schon das geringere Gewicht eines REVOLOOP Produkts gegenüber einem klassischen Butylschlauch ein ausschlaggebender Punkt in der Ökobilanz. Denn jedes NICHT verarbeitet Kilogramm Material schont die Umwelt mehr als jeder verantwortlich geführte Prozess :)

Alle unserer Prozesse bei REVOLOOP sind konsequent auf eine nachhaltige Produktion ausgelegt. Angefangen damit, dass wir Produktionsabfälle grundsätzlich nicht entsorgen sondern vollständig in die Wiederaufbereitung geben und anschließend dem Produktionsprozess wieder zuführen bis hin zu nachhaltigen Verpackung aus Recyclingmaterialien. Alle Maschinen und Anlagen betreiben wir unter maximaler Effizienz und arbeiten eng zusammen mit z.B. der Effizienzagentur NRW, die uns in vielen unserer Aktivitäten berät und begleitet.

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